Nähen im Exil

Meine geliebte Nähmaschine ist nun schon seit zwei Wochen beim Service… ach! Das ist ganz schön hart für mich. Um die Entzugserscheinungen zu mildern 😉 hab ich mich bei meiner Mutter an ihre alte Pfaff-Tischmaschine gewagt. Etwas gewöhnungsbedürftig, näht aber einwandfrei. So konnte ich endlich die Winterjacke für den kleinen Herrn nähen. Frostig genug ist es ja bereits. Den Schnitt dafür habe ich aus der Ottobre 6/2011, allerdings ohne Kapuze. Als Stoff habe ich einen Rest Daunenstoff verwendet (stammt von einer Freundin, die ihren Mantel kürzte) und dunkelbraunen Baby-Cord für den Kragen und die Bündchen. Damit die Federn schön verteilt bleiben, habe ich den Stoff vorab blau abgesteppt. Ich sag’s euch, das war ein Theater. Die Federn sind nur so durch die Wohnung geschwirrt, als hätte ich ein Huhn gerupft. Meine Mutter trugs gelassen 😉 Der Aufwand hat sich aber gelohnt, da die Jacke superweich und richtig kuschelig warm hält. Der kleine Herr hat sie heute morgen schon ausgiebig getestet, … ähem und auch gleich einem Dreck-Test unterzogen. Somit zeig ich euch lieber nur die Fotos vor der „Rabauken-Einweihung“. Schön! Er freut sich, ich freu mich… ein richtiger Freutag heute.

winterjacke02

P.S.: Soeben erreichte mich ein Anruf vom Nähzentrum: Meine Maschine ist wieder einsatzbereit… Juhu!!

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