Es ribiselt…

Aus der ersten Ribisel-Ernte, zu deutsch Johannisbeeren, ging sich ein „Mmh-herrlich-guter“-Kuchen aus. Die Kinder essen sie nicht so ratze-fatze, da Ribisel doch sehr säuerlich im Geschmack sind. Aber unter einer Baiser-Haube mit ordentlich Zucker drin, entfalten sie ein wunderbares Aroma. Ach, was red‘ ich, das Blech war im Nu leer geschmaust. Wer Lust zum Nachbacken hat, hier das Rezept:

280 g Mehl (funktioniert auch mit glutenfreiem Mehl!)
150 g Butter
50 g Staubzucker
3 Eidotter
1 EL Obers (süßer Rahm, Sahne)
1 Prise Salz
Zutaten zuerst miteinander verbröseln und dann rasch zu einem Mürbteig kneten. Den Teig auf Backpapier ausrollen. Am besten ein Stück Frischhaltefolie auf den Teig legen, damit er nicht am Teigroller festklebt. Teig bei 170 °C etwa 15-20 Minuten backen.

Für den Belag 200 g Ribisel von den Stielen abzupfen (Kinder gern mithelfen lassen, ist sonst so langweilig ;-). Die drei Eiklar zu Eischnee schlagen. Bevor der Schnee ganz fest wird, 200 g Staubzucker einrieseln lassen und weiter mixen. Die Ribisel auf dem vorgebackenen Teig verteilen, Eischnee darüber streichen und bei 180 °C Heißluft für etwa 15 Minuten fertigbacken. Gutes Gelingen!

Upcycling: Tetra-Börse

Ein wunderbarer Samstag liegt hinter uns! Sonne und die ersten Erdbeeren aus dem Garten genascht. Nun, die Ausbeute, war noch nicht so üppig. Der Großteil landete gleich in den Schnäbeln meiner Rabauken. Ab ins Erdbeerland…. noch mehr für die Naschkatzen und genug gepflückt für süße Erdbeermarmelade. Mit dabei, die Tetra-Börse! Praktisch klein, wasserabweisend und in 10 Minuten gebastelt. Die Anleitung dazu findet ihr hier. Den Tipp habe ich von Leni und ich finde die Idee schlicht genial! Mein Fräulein Hübsch hat sich die Apfel-Börse gleich geschnappt. Macht nix, im Kühlschrank steht noch eine Packung Milch 🙂

tetra_tasche02

Herbstliche Frühlings-Überraschung

Meine Freundin von Naturkraftwerk überraschte mich heute mit einem besonderen Präsent: Riesige Blumenzwiebel für meinen Garten. Die eigentliche Überraschung – welche schönen Blumen daraus sprießen – wird allerdings erst im Frühling gelüftet. Alle meine Bestechungsversuche konnten meiner Freundin keinen Hinweis entlocken. Verflixt! Eine wahre Geduldsprobe für mich „Neugierdsnase“. Also buddelte ich die, wie ich finde, riesigen Zwiebel in lockerer Erde ein und hoffe auf gutes Gedeihen. Nun heißt es warten… und Tee trinken 🙂

zw_garten

Sellerie, Kapuzinerkresse, Mangold und Chinakohl halten noch die Stellung bei uns im Garten.

Curry-Fenchel á la Freudichkeiten

Dieses wunderbare Rezept habe ich auf Ursi’s Blog Freudichkeiten entdeckt und musste natürlich sofort ausprobiert werden. Auf den ersten Blick wirkt es aufwendig, aber ich kann euch sagen: „Es geht ruck-zuck!“. Wir haben heuer genug Fenchel aus dem Garten und meine Familie freut sich, dass das Gemüse endlich lecker süß-sauer auf den Teller kommt. Mein Foto ist aber nicht so fein gelungen – war ein „Schnellschuß“, bevor es zu gießen anfing 😉

Wir sind im Garten …

Meine Nähmaschine legt derzeit eine unfreiwillige Pause ein. Grund dafür ist unser Garten! Alles wächst so üppig, natürlich auch das Unkraut, und wir müssen ganz schön dahinter sein, dass nicht alles überwuchert wird. Der Einsatz lohnt sich jeden Fall und das Ernten kommt auch nicht zu kurz. Die Kinder freuen sich auf den täglichen Garteneinsatz, wobei sie lieber „Kräutersuppe“ mantschen als Unkraut rupfen.

vitaminkick2

Apropos „Suppe“, bei uns gab’s heute Minestrone:

1 kleine Zwiebel gehackt, klein geschnittenes Gemüse (1 halbe Zucchini, 1 halbe Melanzani *yes, aus dem Garten!*, 2 Karotten, 2 Tomaten), Parmesan, Suppenwürze, frisches Basilikum.

Die Zwiebel in etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit 1 Liter Wasser aufgießen und die Suppenwürze einrühren. Gemüse dazu und aufkochen. Hitze reduzieren und ca. 10 Minuten köcheln. Zum Schluss erst die Tomaten dazu geben (bei sehr saftigen Tomaten die Kerne vorab entfernen). Mit gehobelten Parmesan und frischem Basilikum schmeckt’s uns am besten.