Wollbehütet…

Diffuses grau in grau. Der Nebel lässt so gut wie keinen Sonnenstrahl durch. Feuchte Kälte, die einem unter die Haut kriecht. Also keine guten Bedingungen die Kinder zum raus gehen zu motivieren. Schließlich entdecke ich unter der Spüle zwei verwaiste Meisenknödel. Ich lege noch ein paar Hasel- und Walnüsse dazu und hoffe, dass sich die Kinder darauf einlassen, den Tieren im Wald ein paar Naschereien zu bringen. Und? Ja, sie haben angebissen, sind voller Eifer und sogar hurtig angezogen (ein Wunder!).

Im Wald legen Sie kleine, mit Moos gepolsterte „Nester“  für die Nüsse an.  In ein paar Tagen wollen wir nachsehen, was davon noch übrig ist.

Zu guter Letzt, kämpft sich die Sonne tapfer durch den Nebel und für ein paar Augenblicke zeigt sich uns eine märchenhafte Lichterstimmung.

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Wollbehütet ging’s heute raus mit Mützen aus dicker melierter Schurwolle. Gestrickt frei Schnauze.

Aus der Spur: Sterne applizieren

Exakt aufnähen war gestern. Mein neuestes Projekt: Applis‘ „aus der Spur“ aufnähen. Kann ja nicht so schwer sein. Bevor ich mich an das neue Shirt des Kleinen Herrn wagte, wollte ich lieber doch mal ausprobieren. Eine leichte Jersey-Haube fehlte ohnehin in seiner Garderobe (Schnitt wie hier schon mal gezeigt). Etwas gewollt schlampig aufzunähen, dass dann auch noch gut ausschaut ist gar nicht so einfach, wie ich feststellen musste. Das Probestück ist dann doch ganz passabel geworden, vielleicht weil ich da nicht lange fackelte und einfach drauf los nähte. Beim Shirt war ich, wie ich finde, mit zuviel Hirn am Werk. Der linke rote Stern ist etwas „verhunzt“ 🙂

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Shirt-Schnitt: Ottobre 01/2015 „Smart Guitars“, Größe 98 (fällt groß aus)

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Ha, und der Traum vom Frühling wird langsam war! Juhu! Heute erste Sandkasten-Runde der Kinder und, da so herrlich warm, gleich mit neuer Mütz‘.

Gepostet bei: Create in Austria

Babyboom

Das Jahr ist noch jung und in unserem Bekanntenkreis purzeln die ersten Babies daher. Besonders freue ich mich für zwei ehemalige Schulkolleginnen bei denen es nach längerer Wartezeit mit dem Zuwachs geklappt hat. Und als hätten es sich die Babies ausgemacht, sind sie nur zwei Wochen auseinander zur Welt gekommen. Damit die Kleinen gegen Wind und Wetter gewappnet sind, gibts als Basisausstattung ein Halstuch und eine Zwergenmütze. Die Zwergenmütze nach dem Schnitt von Schnabelina nähe ich besonders gerne zur Geburt und ist schon ein Klassiker, finde ich. Die Kleinen sehen darin einfach zuckersüß aus!

für Johanna: dunkelbrauner Niki + Tupfen-Jersey

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für Ben: violetter Frotteejersey + türkise Streifen

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Auf zu neuen Ufern

Mein Start ins Jahr 2014 verlief etwas „schaumgebremst“ und ich hatte viel Zeit zum nachdenken. Das tat unheimlich gut! Zumal die nächsten Wochen einige Veränderungen mit sich bringen werden. Mein Kleiner Herr beginnt in der Kleinkindgruppe und ich schreibe mich auf der Uni ein! Oh weia, … mir wird schon etwas mulmig. Ob ich das alles auf die Reihe kriege? Und wieviel Zeit bleibt mir noch für meine liebsten Hobbies, das NÄHEN & BLOGGEN?? Durchatmen… runter kommen… Hey, eigentlich sind es ja die kleinen Dinge im Leben, die uns glücklich und zufrieden machen – das ist ja nichts Neues 😉 So wie heute, endlich Sonnenschein und raus gehen mit dem Kleinen Herrn (nach einer Woche Windpocken-Quarantäne). Was für eine Freude! Für euch habe ich übrigens noch eine Überraschung in petto. Darüber mehr in den nächsten Tagen!

Foto: Zwergenmütze aus braunem Nicki gefüttert mit Elefantenjersey, Schnitt von Schnabelina (DANKE an dieser Stelle für den genialen Schnitt), mein Kleiner Herr liebt diese Mützen.

Wollig-warm

Die Sonne strahlt, so mag ich den Winter. Noch dazu, wenn’s meine Ohren schön warm haben. Diese Mütze hab ich insgesamt drei Mal gestrickt! Eigentlich mag ich stricken sehr gerne. Bloß verzichte ich – faulheitshalber – immer auf das Probestück um zu sehen wie groß die Maschen ausfallen. Die ersten beiden Mützen sind zu klein geraten. Die Wolle ist glücklicherweise sehr dick und somit ist die Mütze auch schnell gestrickt. Nun passt sie endlich.. juhu! Die Häkelblume mit Knopf und Samtband habe ich auf einer Sicherheitsnadel so fixiert, dass ich die Mütze auch ohne dieser „Behübschung“ tragen kann. Und ab damit zum Creadienstag!

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My Kid wears: Ohrenwärmer

Auch wenn ich es gern verdränge – nun lässt es sich nicht mehr leugnen: Es ist Winter! Und schon hab ich die erste Erkältung aufgeschnappt. Aber nicht jammern… lieber nähen 🙂 Eine Freundin wünscht sich für ihre zwei Kinder Hauben für den Nikolaus. Voilá: Es handelt sich um Modell „Muraveinik“ aus der Ottobre 4/2011. Ich finde die langen Ohrschützer sehr lustig und damit es die Lauscher schön warm haben, verwendete ich innen Jersey-Frottee. Mein Kleiner Herr sollte kurz als Fotomodell dienen – jetzt will er die Mütze nicht mehr hergeben 😉 Da muss ich wohl noch eine zaubern. Schönen Start in die Woche wünsche ich euch und schaut bei Fräulein Rohmilch vorbei.

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Näh-Intermezzo: Haarspangenband

Schnell zwei Haarspangen-Bänder für die Mädels meiner lieben Nachbarin genäht. Ich liebe schnelle, unkomplizierte Näh-Intermezzos 🙂 Ich war überrascht, beide Mädels wollten das blaue Band!!! Zu guter Letzt haben sie sich zum Glück geeinigt.

Mützen im Mai

Ende Mai und bei uns hat es 7° C!!! Sommer, wo bist du? Die kurze Hose, die ich gerade in Arbeit habe, muss warten. Heute nähte ich schnell 2 Mützen für meine Tochter, damit sie dem eisigen Wind die Stirn bieten kann. Einmal aus dünnem Jersey mit Stern-Applikation. Die zweite, wärmere Version ist aus kuscheligem Nicki. Den Schnitt habe ich aus der Ottobre 04/2012. So und jetzt bitte schön: Sonne an!

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