Aus alter Zeitung…

… mach Ostersackerl (-tüten). Wir feiern Ostern immer mit einem ausgiebigen Frühstück bei meiner Schwester und ihrer Familie. Das Suchen der Nester ist obligat und je schwieriger diese versteckt sind umso besser. Da lehnt man sich schon mal waghalsig über den Bach oder erklimmt eine steile Böschung im Wald nur um ein perfektes Versteck zu ergattern. Die handelsüblichen Oster-Kartonteller mit, für mein Empfinden, gruseligen Motiven sind für diese Verstecke nicht geeignet. Die Naschereien kullern durcheinander oder das Ei purzelt zu Boden. Daher sind Sackerl/Tüten meine Wahl. Diesmal aus alten Zeitungen. Eine Faltanleitung gibt es hier. Bedruckt habe ich Sie mit einem Tangram-Hasen, was sich aber nur bei den großen Exemplaren auszahlte. Mehr Motive findet ihr hier. Damit alles drin bleibt, klebe ich die „Nester“ oben mit Washi-Tape zu. Namenskarte drauf und fertig! Ich glaub das Zeitungspapier bietet eine gute Tarnung.. hehe damit werde ich die anderen „Osterhasen“ sicher in die Pfanne hauen 🙂 Habt schöne Feiertage und ich hoffe, ihr findet alle versteckten Nester!

DIY Roboter

Seit den Semesterferien haben wir zwei neue Mitbewohner! Ein fieser Erkältungsvirus hatte die Kinder (und mich) erwischt und wir durften tagelang nicht aus der Wohnung raus. Lagerkoller schlich sich ein! Irgendwann schnappte sich Fräulein Hübsch das Paketband und die leeren Taschentücherboxen und trollte sich mit dem Kleinen Herrn ins Kinderzimmer. Tata! … und heraus kamen diese witzigen Roboter. Die Kinder schnippelten später noch Essen für die zwei Kerle aus einem Werbeprospekt:

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Die Auswahl verstehe ich jetzt mal ganz klar als „Wink mit dem Zaunpfahl“… sollte mir wohl zu denken geben 🙂 Das tut meinem Bio-Herzen schon etwas weh… Die beiden Karton-Kerle haben die Kost jedoch gut vertragen.

Packen & recyclen

Hier sind die Urlaubsvorbereitungen in vollem Gange. Meine Tochter fragt täglich wie oft sie noch schlafen muss bis es los geht („Dreimal meine Liebe!“). Ich plage mich derweil mit Bergen von Wäsche ab und der Frage was brauchen wir für 2 Wochen? Meistens nimmt man ja zuviel mit, oder? Ein wenig abgespeckt habe ich das Gepäck schon. Zudem ist mein Kleiner Herr jetzt tagsüber windelfrei *juhu * Dafür braucht’s aber mehr Unterflitzen und Hosen, weil hin und wieder schafft er’s nicht rechtzeitig (bzw. ich bin das – zugegeben praktische – Steh-Lulu noch nicht so gewöhnt und kleckere seine Hosen voll).

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Beim durchsuchen meiner Urlaubsgarderobe viel mir eine alte Hemdbluse in die Hände, die ich eigentlich entsorgen wollte. Dann fiel mir aber eine Recycling-Idee ein, die ich schon auf manchen Blogs entdeckt habe.. z.b. hier und mal ausprobieren wollte. Überraschend: Mein Mädel war von der Idee begeistert, wo sie doch lieber Hosen als Kleider trägt. Das Resultat find ich ganz witzig. Die Ärmel könnten eine Spur enger sein, aber mein Fräulein Hübsch bestand darauf. Damit der Ärmel schöner fällt habe ich an der Schulternaht eine Falte gelegt. Der Ausschnitt ist fast original und nur um die Bindebänder ergänzt. Die Taille am Rücken habe ich mit einem Stück Gummiband etwas gerafft. Und eine Stippvisite beim Creadienstag geht sich noch aus!

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Recycling: Vamos amigos!

Es gibt Stücke im Kleiderschrank von denen kann ich mich nicht trennen, obwohl sie schon lange ein trauriges Dasein fristen und nicht mehr von mir getragen werden. Mit den meisten verbinden mich schöne Erinnerungen, so wie dieses Shirt, dass ich bei einem Trip nach Barcelona mit meiner Freundin Andrea erstanden hab. Getragen hab ich es schon mindestens 6 (!) Jahre nicht mehr. Jetzt kam die rettende Idee: Unterhalb des Halsausschnitts abgeschnitten, breiten Gummi und Rippbündchen abmessen und mit der Ovi zusammennähen. Fertig ist ein Rock für Fräulein Hübsch. Und weil der Print echt cool ist, wie sie findet, zieht sie in gern freiwillig an (bei Röcken und Kleidern muss ich sie oft zu ihrem „Glück“ überreden ;-). Ein sonniges Pfingstwochenende wünsch ich euch!

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gepostet auf: Create in Austria & Freutag

RUMS #1

Nicht besonders Ladylike dafür aber extrem bequem: Mein Liebster gönnte seinem Kleiderschrank endlich einen Frühjahrsputz und mistete allerhand aus. Mit dabei ein fast ungetragener Hoodie. Mmmh, der wäre doch was für mich, dachte ich mir. Also hab ich die Bündchen, Seiten- & Ärmelnaht aufgetrennt, die Länge gekürzt und ordentlich an den Seiten weggeschnitten. Alles wieder zusammengenäht, Label versetzt und voilá: fertig ist ein fast neues Stück! Und ab damit zu RUMS!

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Taschen-Tick

Ja, ich habe viele Taschen und Täschchen. Und kann nicht genug davon haben. Mal ehrlich, welche Frau hat ihn nicht – den Taschen-Tick? Und da entdeckte ich bei einevonvielen dieses wunderbare, nein … geniale Täschchen-Tutorial. Ich wurde natürlich schwach! Ach, was ich brauche ohnehin für die Uni ein Stiftetäschchen 😉 Zum Einsatz kam diesmal eine alte, noch original-verpackte Kleiderschürze aus den 1970er Jahren, die ich bei einem Flohmarkt entdeckt habe. Die Baumwollwebe ist zum Glück gröber. Trotzdem verstärkte den Stoff mit aufbügelbarem Vlieseline, für alle Fälle. Noch ein Pluspunkt: Das Täschchen ist in gut 20 Minuten genäht! Genau das Richtige für vielbeschäftigte Frauen! Also rundum ein Freu-Projekt!

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My Kid wears: Odakota Cord-Hose

Aus altem Oma-Rock mach coole Hose! Ich freu mich immer sehr, wenn ich einem ausrangiertem Kleidungsstück neues „Leben“ einhauchen kann. Der Rock fristete schon lange ein verlassenes Dasein in Omas Kleiderschrank.

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Gekaufte Jeans lassen sich ab Größe 116 oft nicht mehr im Bund verstellen. Und so passen die meisten Hosen meinem Fräulein Hübsch mehr schlecht als recht. Als Schnitt wählte ich das Modell „Odakota“ aus der Ottobre 01/2012 aus. Eigentlich als Sweathose gedacht, lässt sich der Schnitt auch gut für Webstoffe verwenden. Mit Gummibund sitzt die Hose perfekt und ist auch schnell angezogen. Der Schnitt ist simpel und lässt sich gut variieren. So hab ich bei den Hosenbeinen eine Seitennaht gemacht, sonst hätte der Cord des Rocks nicht gereicht.

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Bei meinem letzten Besuch bei Stoff-ART ging noch ein Stückchen Happy Pears von Hamburger Liebe mit – optimal für die aufgesetzten Taschen und Saumabschlüsse. Das Braun ist zwar etwas dunkler als der Cord des Rocks, das stört aber gar nicht, wie ich finde. In den Säumen ist noch ein Gummiband eingezogen. Beim nächsten Wachstumsschub vom Fräulein kann das Gummiband entfernt und der Saum rausgelassen werden.

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Mehr creative Ideen für Kids findet ihr heute bei Fräulein Rohmilch und bei Kiddikram!

„Ich mal mir die Welt…“

In meinem Lieblings-Schreibwarenladen entdeckte ich heute diese wunderbaren, dicken Stifte für den Kleinen Herrn. Sie malen in kräftigen Farben und sind sogar mit Wasser vermalbar! Mmhh, ich glaube, das Wasser lasse ich vorerst noch beiseite 😉 Während der Kleine Herr sein Mittagsschläfchen hielt, nähte ich ihm ein eigenes Stiftemäppchen. Anleitungen gibt es ja unzählige in der Blogwelt (z.b. bei Dawanda, Farbenmix, PattyDoo…) Und es geht wirklich rasch – sogar mit Futterstoff! Die Straße nähte ich mit Stickgarn und Heftstich. Das Auto ist ein gekauftes Bügelbild aus Kunstleder, das ich zusätzlich noch mit ein paar Stichen fixierte.

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Die Freude war groß – auch bei mir 🙂 Die ersten Zeichnungen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Made4Boys – Hosen-Recycling

Bisher war meine Suche nach tollen weichen Jeansstoffen für Kinderhosen ja eher erfolglos. Umso besser wenn Oma ihre Garderobe ausmistet und mir eine Jeans – die superweich ist, weil x-mal gewaschen – zum zerschnippeln stiftet. Mein kleiner Herr kann derzeit Hosen ohne Ende brauchen. So ist auch noch eine alte Cordhose von meinem Schatz in der Recycling-Werkstatt gelandet. Der Schnitt (Model „Ever Gray“) stammt aus der Ottobre 04/2011, wie auch schon hier gezeigt. Ich mag den schlichten Schnitt sehr und durch den Knieeinsatz wirkt er auch nicht fad. Das ist doch die Gelegenheit, um zum ersten Mal bei Made4Boys mitzumachen. Ach ja, und zum Creadienstag passt das auch ganz gut 😉

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Mama, mach mir ein Zelt!

Als meine Tochter vor einigen Tagen das halbe Kinderzimmer in den Garten schleppte, um ein Zelt zu bauen, musste ich mir etwas einfallen lassen. Schließlich war ich es, die den ganzen Kram wieder in die Wohnung räumen durfte *ggrr*! Mir fiel ein, dass in der Nido mal eine Anleitung für ein Tipi erschienen ist. Also Internet befragen, alte Magazine durchforsten… und fündig geworden. Man braucht dazu nur einen ausrangierten Bettbezug. In meinem Fundus lag nur ein fad, weißer Bezug. Darum hab ich mit meiner Tochter das Tipi in Batik-Technik eingefärbt. Sieht etwas nach Hippie-Wigwam aus, aber die Kinder lieben es. Und mir gefällt das Zelt auch wunderbar…

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