Nichtstun erquickt!

… frei nach Ciceros Empfehlung gestalteten sich unsere letzten Tage des Jahres 2014. Der Schwung für das neue Jahr ist noch nicht voll angesprungen, treibt aber schon erste Blüten. Das Projekt Kuriertasche fristete schon einige Wochen ein armseliges Dasein auf meinem Nähtisch. Aber heute… Energie und Geduld vorhanden… und Projekt abgeschlossen! Ein bißchen lag die Zeitverzögerung auch daran, dass ich mich zum ersten Mal an Kunstleder gewagt habe. Das ist schon ein Material für sich und es verlangte meiner Nähmaschine wirklich alles ab (verbogene Nadeln, eingezogener Unterfaden und Fadengewurstel inklusive). Das Resultat macht mich glücklich! Danke an dieser Stelle meiner Freundin und Lederspenderin Daniela. Nun da sich meine Scheu Leder zu nähen etwas gelegt hat, kann ich mich an eine Überraschung für dich wagen 😉

Ein friedvolles Jahr 2015 wünsch ich euch und jede Menge DIY-Ideen!

Gepostet bei Crealopee

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MMM: Seidig-geschmeidig

Zum ersten Mal habe ich mich über feinen Seidenstoff gewagt. Die Verarbeitung ging überraschend gut und ich bin mit dem Resultat auch mehr als zufrieden. Der Stoff ist so hauchdünn, daran muss ich mich erst gewöhnen… fühlt sich beinahe wie nichts an auf der Haut. Ideal für den Sommer! Der Schnitt stammt von Burda Style und war zum selbst zeichnen. Das ging einfach, passte aber nicht ganz. An den Seiten nahm ich beidseitig noch gut 5 cm weg. Die Seitennähte habe ich als französische Naht genäht, damit nichts ausfranst. Ab zum MeMadeMittwoch!

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Stoff: Buttinette, Schnitt: Burda Style, Top 05/2013, gepostet bei: MeMadeMittwoch

 

 

Me Made Mittwoch #2

Mein Liebster spendierte mir letzte Woche einen Shopping-Trip. Meine Einkauftour war sehr enttäuschend. Mal ehrlich, welche Frau über 30 zieht ernsthaft ein Shirt mit Glitzer-Tiger-Print und so’n Zeugs an? Nach dem dritten Laden gab ich auf und beschloss mir selber ein Shirt zu nähen. Voilá, das kam dabei raus: Endlich hab auch ich ein Shirt mit Taschen. Sehr praktisch, wenn die Kinder wieder mal Rotznasen haben oder ich schnell mein Stück Schoki vor der gefräßigen Meute sichern muss. Als Schnitt verwendete ich Joana (wie schon hier gezeigt), diesmal stark abgewandelt.

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Bei den Taschen hielt ich mich an eine Beschreibung aus einer Kinder-Ottobre. Ich schnipselte einfach mal darauf los und es wurde auch ganz gut, finde ich. Mein Liebster ist auch begeistert und erklärte sich spontan bereit, mir bei meinem nächsten Stoffeinkauf etwas beizusteuern *juhu*. Mehr selbstgemachte Outfits gibs heute beim MeMadeMittwoch zu bestaunen.

Taschen-Tick

Ja, ich habe viele Taschen und Täschchen. Und kann nicht genug davon haben. Mal ehrlich, welche Frau hat ihn nicht – den Taschen-Tick? Und da entdeckte ich bei einevonvielen dieses wunderbare, nein … geniale Täschchen-Tutorial. Ich wurde natürlich schwach! Ach, was ich brauche ohnehin für die Uni ein Stiftetäschchen 😉 Zum Einsatz kam diesmal eine alte, noch original-verpackte Kleiderschürze aus den 1970er Jahren, die ich bei einem Flohmarkt entdeckt habe. Die Baumwollwebe ist zum Glück gröber. Trotzdem verstärkte den Stoff mit aufbügelbarem Vlieseline, für alle Fälle. Noch ein Pluspunkt: Das Täschchen ist in gut 20 Minuten genäht! Genau das Richtige für vielbeschäftigte Frauen! Also rundum ein Freu-Projekt!

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Wollig-warm

Die Sonne strahlt, so mag ich den Winter. Noch dazu, wenn’s meine Ohren schön warm haben. Diese Mütze hab ich insgesamt drei Mal gestrickt! Eigentlich mag ich stricken sehr gerne. Bloß verzichte ich – faulheitshalber – immer auf das Probestück um zu sehen wie groß die Maschen ausfallen. Die ersten beiden Mützen sind zu klein geraten. Die Wolle ist glücklicherweise sehr dick und somit ist die Mütze auch schnell gestrickt. Nun passt sie endlich.. juhu! Die Häkelblume mit Knopf und Samtband habe ich auf einer Sicherheitsnadel so fixiert, dass ich die Mütze auch ohne dieser „Behübschung“ tragen kann. Und ab damit zum Creadienstag!

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Loop

Mmmhh, so schön warm! Freu mich, dass ich auch mal etwas für mich genäht habe. Die Anleitung ist ein Freebook von Farbenmix. Mein Loop besteht aus zwei unterschiedlichen Webstoffen. Endlich bleibt der Halswärmer dort wo er hingehört, keine lästigen Enden die herumbaumeln und mir im Wege sind. Das könnte ein Lieblingsteil werden.