Made4Boys: Herbst-Sweathose

Für den Kindergarten kann Kind nicht genug Hosen haben. Mal wird das Wasserglas umgekippt, der Stiefel mit Matsch gefüllt oder es passiert ein Lulu-Malheur. Bewegungsspielraum ist selbstverständlich und ein bisschen cool ausschauen darf sie auch – die Wunschhose. Der graue Bio-Sweat ist innen so kuschelig-weich gerauht – der Kleine Herr ist ganz entzückt – und ideal für die kühle Jahreszeit. Der Schnitt stammt aus der Ottobre und verleiht mit den nicht versäuberten Kanten dem Stück einen coolen Touch. Für mich überzeugend: Der hohe Bund! Da blitzt kein „Batzi“ (=Haut) mehr raus und der Rücken bleibt schön warm. Das Bindeband alleine gibt allerdings zu wenig Halt. Daher unbedingt ein Gummiband einziehen.

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Stoff: Sweat: Stoff Art, Linz, Bündchen: Lieblingsstücke, Wien
Schnitt: Ottobre 1/2015

gepostet auf Made4Boys

Tschüss Ferien…

Für mein Fräulein Hübsch könnten die Ferien noch länger dauern. Aber leider, morgen geht’s wieder ab in die Schule. Wie im Fluge vergingen – auch mir – die letzten Wochen. Fein, dass es das Wetter noch so gut mit uns meint und wir unser Partnershirt noch etwas tragen können, bevor es kalt wird. Die Schnitte sind jeweils Eigenkreationen: Mein erster Versuch von einem fertigen Shirt den Schnitt abzunehmen klappte ganz gut. Die unterschiedlichen Elastizitäten der Stoffe muss ich nächstes Mal besser beachten. Mein Exemplar spannt verdächtig an der Hüfte (das kann aber auch an zuviel Eis & Kuchen liegen ;-). Das Shirt von meinem Mädel habe ich mit blauen Jerseystreifen eingefasst. Bei mir versuchte ich es mal mit umklappen und mit Ziernaht feststeppen. Jersey eignet sich da hervorragend dafür und verzeiht auch manche Ungenauigkeit. Ich wünsche euch allen einen schönen Wochenanfang und für alle bei denen Kiga und Schule losgehen, einen guten Start!

gepostet auf Create in Austria

Lang ersehnt: holis market

Endlich ist es soweit: Linz hat einen verpackungsfreien Bio-Supermarkt. Eine sehr feine Sache, wie ich finde. Die Lebensmittelspender erinnern mich an die Kaugummiautomaten meiner Kindheit. Kurz gedreht und schon rieselt feine Hirse in das Glas. Gläser stehen zur Verfügung ebenso Flaschen (für Öle) und Stoffbeutel. Das Sortiment ist gut bestückt mit allerlei Getreide, Nudeln, Hülsenfrüchten und Reis. Es ist auch mal angenehm einfach Reis zu kaufen ohne die Qual der Wahl zu haben. Mir ist zuviel Auswahl manchmal zu zeitintensiv 🙂 Obst und Gemüse gibt es natürlich auch. Da kommt nun mein genähtes Stoff-Obst-Sackerl zum Einsatz. Das verwende ich schon länger, weil mich die handelsüblichen Plastikbeutel nerven. Und es hat sich bereits bewährt. Gekocht wird im holis market auch. Heute blieb leider keine Zeit zum probieren. Es duftete herrlich und auch hier gilt die Devise „Zero Waste“. Aber macht euch am besten selbst ein Bild.

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Hier findet ihr mehr Infos: holis market

Geschmackserlebnis

Mein Herz schlägt für Marmelade! In dieser Saison zum ersten Mal ausprobiert: Physalis-Mango-Marmelade! Die Mini-Physalis stammen aus meinem Garten *stolz*. Zugegeben, ich glaube, die Pflanze ist nicht besonders anspruchsvoll und begnügt sich mit einem humusreichen, sonnigen Plätzchen. Ich wählte das Hochbeet, weil Mini-Physalis braucht ja nicht viel Platz. Dachte ich mir – der Name trügt, die Pflanze wächst ganz schön ausladend, belohnt den/die GärtnerIn aber mit reicher Ernte. Die Andenbeeren, wie sie auch heißen, vertragen es gut ein paar Tage im luftigen Körbchen nachzureifen. So nun spanne ich euch nicht länger auf die Folter. Hier das Rezept für die exotic-frische Sommermarmelade:

350 g Physalis
350 g reife Mango
eventuell 1 reife große Nektarine
weil ich zeitgleich eine Handvoll gelber Himbeeren erntete, gab ich die auch dazu.
350 g Gelier-Zucker 2:1

Früchte in einen hohen Topf geben, Mango und Nektarine etwas zurecht schnippeln. Zucker dazu. Bei mittlerer Hitze warten bis etwas Saft aus den Früchten tritt und unter rühren aufkochen. Wenn die Früchte gar sind (dauert etwa 10-15 Minuten) mit dem Pürierstab mixen und heiß in die vorab ausgekochten Gläser füllen. Gläser verschließen und sofort auf den Deckel stellen, damit sich ein Vacuum bilden kann. Fertig!

Die Marmelade passt gut zu Käse und natürlich auf Toast oder Croissants!

RUMS: Leinenrock

Ich komme immer mehr auf den Geschmack, Kleidung für mich aus Webstoff zu nähen. Dieser fein bestickte Leinenrock ist schon eine Weile fertig, aber bei dem tollen Sommerwetter komme ich einfach zu  selten zum bloggen – sorry. Der Stoff schlummerte schon ein paar Jahre (!) in meinem Archiv. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden ihn anzuschneiden. Nun bin ich ganz glücklich es doch endlich gewagt zu haben. Der Rock trägt sich wunderbar luftig und das Leinen war auch gut zu verarbeiten. Ein bisschen Farbe ins Spiel bringen der sonnengelbe Reissverschluss auf der Rückseite und das Samtband im selben Ton im Saum (verdeckt gut die grauen Ovi-Nähte 😉 Die knieumspielende Rocklänge ist genau meins! Sonnige Grüße euch allen!

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Schnitt: Handmade Kultur
gepostet auf: RUMS

Oh Susie!

Ach, was liebe ich kleine Täschchen und Beutel! Frau kann gar nicht genug davon besitzen finde ich! Diese beiden hübschen Susie’s sind aber nicht für mich. Als Abschlussgeschenk beglücken wir damit die Pädagoginnen des Kleinen Herrn (er wechselt die Betreuungseinrichtung im Herbst). Ich hoffe, dass sie sich genauso verlieben wie ich 😉

Schnitt: Pattydoo
Stoff: Baumwoll-Webstoffe aus meinem Fundus

… und die Gewinnerin ist:

EMILIE! Herzlichen Glückwunsch, du hast das E-Book gewonnen! Das E-Book ist schon per Mail unterwegs zu dir. Ich wünsch‘ dir viel Freude beim Nähen des Püppchens und vielleicht magst du mir ein Foto von deinem Werk schicken, wenn es fertig ist? Ich freue mich darauf. Allen anderen danke ich für’s Mitmachen.

Processed with Rookie

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Ferien-Buchtipp

Der Countdown läuft: In einer Woche beginnen für die Kinder die Ferien. Mein Fräulein Hübsch kann es gar nicht mehr erwarten und schmiedet allerhand Pläne. Aber ich weiß, der Tag der Langeweile wird kommen. Dafür bin ich gerüstet! Die Buchhändlerin meines Vertrauens (selbst begnadete Papier-Handwerkerin) hat mir dieses tolle Buch empfohlen. „365 Basteltage“ von Sabine Lemire besticht durch einfache Erklärung, einem bunten Mix aus basteln & kochen und – was mir besonders gefällt – Upcycling Ideen. Sprich das notwendige Material hat jeder Haushalt schnell mal parat. Für Kinder wesentlich: Die Werke sind rucki-zucki fertig! Mein Fräulein Hübsch ist begeistert und ich glaub‘, wir warten gar nicht auf die Langeweile – sie ist jetzt schon ganz heiß darauf loszulegen.

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Es gibt was zu GEWINNEN!

Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich diese entzückenden Erstlings-Puppen von Knecht Ruprecht Waldorf Puppen gesehen habe! Diese herzigen kleinen Begleiter könnt ihr nun selber machen! Dazu gibt es ein wunderbar gestaltetes E-Book (erhältlich auf Etsy), dass neben einer Schritt-für-Schritt Anleitung auch viele wissenswerte Details über’s Puppenmachen beinhaltet. Und wer mag kann sich das dazugehörige Material in Bio-Qualität für diese Kuschelpuppe gleich mit bestellen. Zum Auftakt für das erste Knecht Ruprecht E-Book darf ich eines auf meinem Blog verlosen! Teilnehmen könnt ihr ganz easy: Hinterlasst einen Kommentar zu diesem Post (für alle, die keinen eigenen Blog haben, Mailadresse nicht vergessen!!). Vielleicht wisst ihr schon für wen ihr diese süße Schmusepuppe nähen möchtet. Nicht nur was für Mädels: Mein Kleiner Herr liebt sein Puppi (immer noch) heiß und innig. Der Lostopf schließt am Samstag, 4. Juli um 18.00 Uhr. Meine Fräulein Hübsch zieht dann die Gewinnerin/den Gewinner. Viel Glück und ein schönes Wochenende!

Mindfood: So geht’s nicht weiter…

Genug ist genug! Mir gefällt nicht, wohin sich unsere Gesellschaft entwickelt. Alles muss produktiver, effizienter, profitabler werden. Konkurrenz ist das Gebot der Stunde, „alles mir“ und „jetzt und gleich“. Hallo, geht’s noch? Ich bin ein Mensch und keine Maschine! Jedes Kind versteht, dass es kein unbegrenztes Wachstum gibt. Wenn der Pott leer ist, ist er leer. Basta! Wie will eine auf ständigem Wachstum basierende Ökonomie wachsen, wenn die Ressourcen alle sind? Dann ist Schluss, aus, Ende. So eine Welt möchte ich nicht meinen Kindern zumuten. Das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Darum möchte ich euch zwei Bücher ans Herz legen, die mögliche neue Gesellschaftsformen anbieten. Ein Hoffnungsschimmer für mich! „Selbst denken“ von Harald Welzer  hält erstaunliche Erkenntnisse bereit, wie Zusammenleben und Gemeinwohl funktionieren können. „Das konvivialistische Manifest“ ist eine tolle Ergänzung und sogar als PDF abrufbar – also gilt keine Ausrede wie „mag mir nicht noch ein Buch kaufen… hab eh soviel Lesestoff … Blabla“ 🙂 Nehmt euch etwas Zeit und überlegt mal welche Gesellschaft ihr euren Kindern hinterlassen wollt! Jeder kann was ändern und seien es nur kleine Schritte. Aber geändert werden muss etwas, sonst sieht die Zukunft düster aus.