Wollbehütet…

Diffuses grau in grau. Der Nebel lässt so gut wie keinen Sonnenstrahl durch. Feuchte Kälte, die einem unter die Haut kriecht. Also keine guten Bedingungen die Kinder zum raus gehen zu motivieren. Schließlich entdecke ich unter der Spüle zwei verwaiste Meisenknödel. Ich lege noch ein paar Hasel- und Walnüsse dazu und hoffe, dass sich die Kinder darauf einlassen, den Tieren im Wald ein paar Naschereien zu bringen. Und? Ja, sie haben angebissen, sind voller Eifer und sogar hurtig angezogen (ein Wunder!).

Im Wald legen Sie kleine, mit Moos gepolsterte „Nester“  für die Nüsse an.  In ein paar Tagen wollen wir nachsehen, was davon noch übrig ist.

Zu guter Letzt, kämpft sich die Sonne tapfer durch den Nebel und für ein paar Augenblicke zeigt sich uns eine märchenhafte Lichterstimmung.

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Wollbehütet ging’s heute raus mit Mützen aus dicker melierter Schurwolle. Gestrickt frei Schnauze.

Wollig-warm

Die Sonne strahlt, so mag ich den Winter. Noch dazu, wenn’s meine Ohren schön warm haben. Diese Mütze hab ich insgesamt drei Mal gestrickt! Eigentlich mag ich stricken sehr gerne. Bloß verzichte ich – faulheitshalber – immer auf das Probestück um zu sehen wie groß die Maschen ausfallen. Die ersten beiden Mützen sind zu klein geraten. Die Wolle ist glücklicherweise sehr dick und somit ist die Mütze auch schnell gestrickt. Nun passt sie endlich.. juhu! Die Häkelblume mit Knopf und Samtband habe ich auf einer Sicherheitsnadel so fixiert, dass ich die Mütze auch ohne dieser „Behübschung“ tragen kann. Und ab damit zum Creadienstag!

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